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Frau Kraft bricht Wahlversprechen, Hochschulen haben aufgrund der steigenden Studierendenzahlen eine Finanzierungslücke von fast 30 Millionen Euro

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

„Das Wahlversprechen von der vollen Kompensation der wegfallenden Studienbeiträge hat sich heute als ein Märchen entpuppt. Faktisch haben die Universitäten aufgrund der steigenden Studierendenzahlen eine Finanzierungslücke von fast 30 Millionen Euro.“ Das erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann. So musste das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium jetzt einräumen, dass viele Hochschulen, etwa Köln, Aachen oder Bonn, Millionensummen weniger Geld erhalten, als sie über die Studienbeiträge bekommen haben. Laumann: „Frau Kraft hat damit eines ihrer zentralen Wahlversprechen gebrochen. Damit ist sie verantwortlich für eine Verschlechterung der Studienbedingungen. So müssen Tutorien gestrichen werden, und mittlerweile verlängern Universitäten die Verträge von wissenschaftlichen Kräften nicht mehr. Frau Krafts Lebenslüge müssen die Studierenden in NRW seit heute ausbaden.“

Als ein Märchen habe sich Anfang der Woche auch die Behauptung entpuppt, Studienbeiträge hielten vom Studium ab. Das Gegenteil sei der Fall, wie das Wissenschaftszentrum in Berlin jetzt empirisch beweise. Dagegen glauben die Sozialwissenschaftler sogar Anzeichen dafür erkannt zu haben, dass Studierende höhere Kosten mit einer höheren Wertschätzung eines Studiums für die spätere berufliche Entwicklung akzeptieren. Laumann: „Damit entpuppt sich auch die jahrelange gegenteilige Behauptung der SPD als Lebenslüge.“