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CDU-Landtagsfraktion trauert um Paul Mikat

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

„Die CDU-Landtagsfraktion trauert um Paul Mikat.“ Das erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Karl-Josef Laumann. In der Nacht zum Sonntag starb der frühere Kultusminister von Nordrhein-Westfalen im Alter von 86 Jahren. Am 10. Dezember 1924 im Kreis Höxter geboren, studierte Mikat katholische Theologie, Philosophie, Germanistik und Geschichte. Während seines Schuldienstes absolvierte er nebenher ein Jura-Studium. Er habilitierte an der juristischen Fakultät der Universität Bonn und war seit 1957 Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. Als CDU-Kultusminister in den Jahren 1962 bis 1966 setzte sich Mikat für die Gründung neuer Universitäten in NRW ein. Die Hochschulen Bochum, Bielefeld, Dortmund und Düsseldorf wurden auf seine Initiative hin gegründet. Die Schullandschaft Nordrhein-Westfalens habe er wie kein anderer geprägt, so Laumann. Mitte der 1960er Jahre wurde Mikat durch seine Maßnahmen gegen den Lehrermangel bundesweit bekannt. Neue Lehrer sollten mit einer Kurzausbildung in den Dienst gelangen, um dem Mangel an Pädagogen entgegenzuwirken. Diese neuen Lehrer wurden augenzwinkernd „Mikätzchen“ genannt. Wegen der hohne Anzahl der Erlasse und Verfügungen während seiner Amtszeit als Kultusminister, wurde scherzhaft eine Zeiteinheit nach ihm benannt, welche den mittleren Abstand zwischen zwei Erlassen umfasst. Karl-Josef Laumann: „Wir werden Paul Mikat stets ein politisches Andenken bewahren.“