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Karl-Josef Laumann zu Gast in der Kita Kaleidoskop

Quelle: www.grevenerzeitung.de

SAERBECK Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Karl-Josef Laumann besuchte am Mittwoch den Saerbecker Kindergarten Kaleidoskop. Im Mittelpunkt des Besuchs stand dabei eine Diskussion um den Ausbau der U3-Betreuungsplätze.

Klavierklänge in einem Kindergarten sind nicht ungewöhnlich, dass aber, wie gestern, ein fünfjähriger Steppke auf dem Drehstuhl saß schon. Er bewies durchaus Gefühl für eine Melodie, sogar mit einem zweiten oder dritten Finger schlug er auf die Tasten. Nur bis zu den Pedalen reichten seine kurzen Beine nicht. Über diese Begrüßung musste Karl-Josef Laumann schmunzeln. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion besuchte auf Einladung der Saerbecker CDU-Ortsunion gestern den fünften Saerbecker Kindergarten Kaleidoskop.

Ausbau der U-3-Betreuungsplätze

Betreuung von Kindern ab dem Alter von weniger als einem Jahr war in den Sommermonaten ein unter Politikern heiß diskutiertes Thema. Die Zeit drängte, denn Verbesserungen der finanziellen und der personellen Situation sowie der Ausbau der U 3-Betreuungsplätze schon ab dem 1. August sollte das „1. Kindergarten-Bildungsgesetz“, kurz „1.KiBi-Änderungsgesetzt“ genannt, bringen. Die Kindertagesstätte Kaleidoskop besuchen nun 36 Kinder in zwei Gruppen. In der „Flohkiste“ sind acht U 3-Kinder in einer eigenen Gruppe untergebracht, das jüngste ist noch kein Jahr alt. Die übrigen Kinder besuchen die Gruppe „Bärenhöhle“.

Rundgang durch die Kita

Die Kita Kaleidoskop steht wie die Kindergärten Sonnenschein und Emilia in Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, daher nahmen Beate Karasch und Gregor Krabbe vom Träger an dem Treffen mit dem CDU-Politiker teil. Sie, Karl-Josef Laumann und Mitglieder der Saerbecker CDU-Ortsunion unternahmen in Begleitung von Sandra Koscyk, der neuen Leiterin der Kita, einen Rundgang durch die Gruppen- und Funktionsräume. Für Karl-Josef Laumann war es interessant, wie man vor Ort mit den neuen gesetzlichen Regelungen fertig wird.

Alltags-Probleme besprochen

Sandra Koscyk und Beate Karasch berichteten von den Problemen, die den Alltag in den Kitas bestimmen. Die Eltern müssen wählen, ob ihre Kinder 25 oder 35 oder 45 Stunden in der Wochen betreut werden sollen, in vielen Fällen müssen sie ihre Kinder ein Jahr oder noch früher in der Kita anmelden. Problematisch sei es, Urlaubspläne der Eltern mit den Ferienzeiten der KJitas in Zusammenklang zu bringen. „Ich nehme einige Anregungen mit nach Düsseldorf“, vermerkte Karl-Josef Laumann