Suche
Suche Menü

Schulkonsens: CDU- Kommunalpolitiker erhalten Informationen aus erster Hand

CDU-Kreisverband informiert die CDU-Kommunalpolitiker erhalten Informationen zum nordrhein-westfälischen Schulkonsens aus erster Hand

Die CDU Landtagsabgeordneten für den Kreis Steinfurt, Christina Schulze Föcking und Karl-Josef Laumann informierten die Kommunalpolitiker der CDU über den Schulkonsens, die CDU mit SPD und Grünen in NRW aushandeln konnte.

Von vielen seit langem ersehnt und doch überraschend kam im vergangenen Monat in Düsseldorf ein Schulkonsens zwischen CDU, SPD und Grünen zustande. Die Beteiligten konnten hiermit einen seit Jahrzehnten andauernden Streit über die nordrhein-westfälische Schullandschaft beilegen. Auch in den Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt hat es in der Vergangenheit und insbesondere auch in den vergangenen Monaten teils hitzige schulpolitische Diskussionen gegeben.

Bereits kurz nachdem sich die CDU mit SPD und Grünen auf schulpolitische Leitsätze für NRW verständigen konnte, lud der CDU-Kreisverband daher nun alle Orts- und Fraktionsvorsitzenden sowie die schulpolitisch verantwortlichen Kommunalpolitiker aus den Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt ein, um diese aus erster Hand über den schulpolitischen Konsens für NRW zu informieren. „Das gegliederte Schulsystem ist politisch gesichert und wird in der Landesverfassung verankert. Es wird keine Einheitsschule geben und auch die Gemeinschaftsschule kommt nicht“, konnte Karl-Josef Laumann seinen Parteifreunden aus dem Kreis Steinfurt berichten, dass der Kompromiss eine deutliche christdemokratische Handschrift trägt.

Die Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking danke Laumann, der als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion entscheidend an der Verhandlungskommission beteiligt war. Schulze Föcking würdigte den Kompromiss als gute Grundlage für viele Jahre, wodurch den Eltern und Kindern die lang ersehnte Planungssicherheit gegeben werde. „Die neu zu schaffende Sekundarschule ist für viele Städte und Gemeinden eine große Chance“, erklärte die Landtagsabgeordnete aus Burgsteinfurt. Der Kompromiss sieht vor, dass diese neue Schulform keine Oberstufe führen wird und sich im Lehrplan an den Lehrplänen für Realschulen und Gesamtschulen orientiert. Die Sekundarschule führt sowohl zur Ausbildungsreife als auch zur Oberstufenreife, heißt es in den gemeinsamen schulpolitischen Leitlinien der drei Parteien.

Bei der Einbringung des entsprechenden Schulgesetzes in den Landtag werde die CDU nun sehr darauf achten, wie der ausgehandelte Kompromiss in ein Gesetz eingebracht werde, versprach Laumann den anwesenden CDU-Kommunalpolitikern. Von diesen erhielten Schulze Föcking und Laumann eine positive Resonanz. Die Teilnehmer nahmen die aktuellen Informationen über den Schulkonsens interessiert auf und waren sich darin einig, dass dieser auch die jeweiligen Schuldiskussionen in den Orten beeinflussen wird. Mit Spannung erwarten die Verantwortlichen der CDU, welche konkreten Auswirkungen dieser Kompromiss in den kommenden Monaten auf die Schulpolitik in den Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt haben wird.