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SPD-Wortbruch-Affäre: Kraft muss den Fall Römer zur Chefsache machen

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

Zu den neuesten Entwicklungen in der SPD-Wortbruch-Affäre erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann: „Jetzt wird’s vollends unglaubwürdig. Nicht genug, dass die ehemalige Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Britta Altenkamp, nach dem Bruch des Fairness-Abkommens als Bauernopfer herhalten musste und zurücktrat. Jetzt wird sie offenbar auch noch instrumentalisiert, um ihren schwer angeschlagenen Fraktionschef Römer aus der Schussbahn zu nehmen. Das alles zeigt, wie groß die Not in den Reihen der Sozialdemokraten ist.“

In einem am Dienstag veröffentlichten Interview hatte Altenkamp gegenüber dem WDR unmissverständlich erklärt, sie habe sich die ‚Erlaubnis‘ für den Bruch der Pairing-Absprache mit der CDU bei ihrem Fraktionsvorsitzenden Römer eingeholt. Römer hatte dies bis Dienstagabend vehement abgestritten. Seitdem ist er komplett abgetaucht. Nachdem nun auch die Medien größte Zweifel an der Glaubwürdigkeit Römers äußerten, kommt heute plötzlich der Entlastungsversuch von Frau Altenkamp. Gegenüber der WAZ erklärte sie: „Es ist so, wie Römer es gesagt hat.“

Laumann: „Das ganze Manöver stinkt zum Himmel und widerspricht jeder Lebenserfahrung. Die SPD-Landesvorsitzende Kraft muss den Fall Römer zur Chefsache machen. Es geht um die Glaubwürdigkeit der SPD.“