Suche
Suche Menü

Karl-Josef Laumann zu Besuch in Wettringen

Quelle: www.muensterschezeitung.de

WETTRINGEN Auf Einladung der CDU-Ortsunion besuchte Karl-Josef Laumann, Fraktionsvorsitzender der CDU im nordrhein-westfälischen Landtag, am Mittwoch Wettringen. Vorerst besichtigte er das Marienheim, danach stand er in der Gaststätte „Niehues – Winter“ den Wettringer Bürgern für Fragen zur Verfügung.

„Sein Wort hat Gewicht.“ So kündigte Mathias Krümpel Karl-Josef Laumann bei der öffentlichen Bürgerversammlung an. „Davon konnten wir uns eben auch im Marienheim überzeugen“, so der Vorsitzende der Wettringer CDU weiter.

Vor der Bürgerversammlung in der Gaststätte „Niehues-Winter“ besichtigte Laumann gemeinsam mit den Vertretern der CDU Wettringen, Bürgermeister Engelbert Rauen sowie weiteren Gästen wieder einmal das Marienheim.
Gern gesehener Gast

„Ohne Ihre Unterstützung hätten wir das alles so nicht hingekriegt“, sagte Marienheim-Geschäftsführer Michael Niehues dem gern gesehenen Gast. Denn das war nicht Laumanns erster Besuch in der Wettringer Einrichtung für erwachsene Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung.

Insbesondere in seiner Zeit als NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales habe er sich unermüdlich für das Marienheim eingesetzt.

„Durch Ihr Engagement in Düsseldorf konnten wir Fahrt aufnehmen – bei der Umsetzung des letzten Bauabschnittes sind wir nun auf der Zielgeraden“, sagte Niehues, als er die Delegation um Laumann durch die Einrichtung führte und sie über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen informierte. Wie mehrfach berichtet, entstehen hier ein weiteres neues Wohngebäude sowie ein neuer Verwaltungskomplex.

Liebevoll eingerichtet

Neben Niehues stand auch Heimleiter Rüdiger Böckenfeld den interessierten Gästen Rede und Antwort. „2013 wollen wir die Baumaßnahmen abgeschlossen haben“, sagte Rüdiger Böckenfeld optimistisch und zeigte den Politikern auch die Baustelle.

„Sicher gibt es Leute, die sich fragen, ob man diese Standards, die wir hier sehen, denn wirklich braucht“, sagte Laumann, als er die komfortablen und vor allem liebevoll eingerichteten Räume in dem 2010 fertig gestellten Wohngebäude betrat. „Aber wenn einer von uns für zwei Wochen ins Krankenhaus müsste, dann würden wir es doch auch nicht wollen, dass wir ein Vier-Bett-Zimmer bekämen.“

Standards für Qualität

Deshalb sei er fest davon überzeugt, dass die Menschen, die nicht für ein paar Wochen, sondern jahre- oder gar lebenslang in einer solchen Einrichtung leben, auch entsprechende Standards für möglichst hohe Wohnqualität haben müssen.

„Außerdem habe ich Riesenrespekt vor den Menschen, die hier arbeiten“, betonte Laumann. „Deshalb stehe ich dafür ein, dass die Menschen, die andere pflegen, mindestens genauso gut bezahlt werden müssen, wie Menschen, die Maschinen reparieren“, so der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, der selbst gelernter Maschinenschlosser ist.

Gute Nachfolgenutzung

„Ich glaube, dass Wettringen für das alte Krankenhaus eine gute Nachfolgenutzung bekommen hat“, lobte Laumann. Positiv sei auch die Tatsache, dass die Einrichtung im Ort „vernünftig eingebettet“ worden sei.
Nach der Besichtigung des Marienheimes lud die Marienheim GmbH schließlich zum gemeinsamen Grillen ein.