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Laumann beim Neujahrsempfang

Quelle: www.wn-online.de

Ex-Minister Laumann beim Neujahrsempfang

CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann kam zum Neujahrsempfang der CDU nach Handorf. Im Bild mit (v.l.): Josef Rickfelder, Silke Busch, Martina Klimek und Thomas Werth.

CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann kam zum Neujahrsempfang der CDU nach Handorf. Im Bild mit (v.l.): Josef Rickfelder, Silke Busch, Martina Klimek und Thomas Werth.



Münster-Handorf – Die CDU Handorf hatte sich für ihren Neujahrsempfang hochkarätigen Besuch eingeladen: Denn nach der Begrüßung durch die zweite Vorsitzende Silke Busch, die auch einen Rückblick über das vergangene Jahr mit den Landtagswahlen und dem Einzug von Josef Rickfelder in den Landtag gab, hatte sich Karl-Josef Laumann, CDU-Fraktionschef im Düsseldorfer Landtag, angekündigt. Er dankte zunächst Rickfelder für die gute Zusammenarbeit.

„Es ist die Zeit der Neujahrsempfänge und der guten Wünsche. Wir wissen zwar nicht, was die Zukunft bringt, aber im Allgemeinen sind die Menschen so geschaffen, dass eben jede Krise geschafft wird.“ Und davon habe es reichlich gegeben: „Kurzarbeitergeld, Kredite, die an Firmen vergeben wurden – aber die Menschen sind durch die Krise gekommen, es gibt einen Höchststand der Beschäftigung. Bis 2005 verschwanden jeden Tag 2000 Arbeitsplätze, seitdem entstehen jeden Tag 1200 neue“, so Laumann. Dabei hätten alle an einem Strang gezogen. Auch die Schuldenbremse und der Nachtragshaushalt waren ein Thema: „Im Jahr 2008 lag die Neuverschuldung in NRW unter fünf Milliarden. Jetzt  sollen noch einmal acht Milliarden dazu kommen.“ Doch das sei ein großer Fehler. „Denn die Neuverschuldung darf nicht größer sein als die Investitionen.“ So etwas sei nur bei einer wirtschaftlichen Katastrophe möglich, doch die sei eben nicht eingetreten. „Die Finanzen müssen wir aber nun im Auge behalten, denn es ist 40 Jahre zu viel ausgegeben worden.“
Auch die wirtschaftliche Situation in den Kommunen wurde vom CDU-Fraktionschef angesprochen. „In den nächsten zehn bis 15 Jahren werden viele in Rente gehen.“ Doch die Gemeinden wüssten schon jetzt nicht mehr weiter. „Die Ausgaben steigen, eventuell sind bald keine Gemeindepolitiker mehr da.“ Viel Institutionen würden durch Gemeinden unterstützt, beispielsweise Behinderten- und Pflegeheime oder Kindergärten.

Dennoch fand Karl-Josef Laumann auch viel Gutes. „Wir müssen dankbar sein. Wir leben in Frieden, in sozialer Sicherheit und seit 60 Jahren im Wohlstand – durch viele richtige Entscheidungen.“