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CDU-Antrag zur Fortsetzung der Sportförderung abgelehnt

Kreis Steinfurt. Mit Unverständnis reagieren die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking MdL und Karl Josef Laumann auf die Ablehnung des CDU-Antrages „1.000 mal 1.000“. Das erfolgreiche Programm zur Vereinsförderung für 1.000 Vereine mit jeweils 1.000 Euro findet damit keine Fortsetzung.

Das Programm war unter der schwarz-gelben Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund 2009 aufgelegt worden, um Maßnahmen der Integration oder für die Gesundheitsprävention unbürokratisch zu fördern.

„Das Programm wurde hervorragend angenommen“, erläutert Schulze Föcking, „in nur zwei Jahren wurden 2.000 Projekte gefördert. Das Programm jetzt unter fadenscheinigen Begründungen auslaufen zu lassen, zeigt, dass die neue Landesregierung zwar groß ist im Werfen von Worthülsen und Formulieren von Absichtserklärungen. Konkrete Unterstützung bei den Vereinen selbst, ist ihr aber wohl nicht so wichtig“.

Karl Josef Laumann: „Wie in anderen Politikfeldern auch, dreht diese Landesregierung alles zurück, was von der CDU kam. Wer öffentlich davon spricht, den Sport auf kommunaler Eben stärken zu wollen, dann aber das Gegenteil macht, ist kein ehrlicher Akteur.

Wenn selbst die Redner von SPD, Grünen und den Linken davon sprechen, das das Programm im Grundsatz gut sei, anschließend aber wegen eines angeblichen Haares in der Suppe, das Ganze scheitern lassen, werden die Sportler vor Ort, dies wohl kaum verstehen“.