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U3-Ausbau im Kreis Steinfurt: „Es gibt keine Investitionsruinen“

Kreis Steinfurt. Die CDU-Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking MdL und Karl Josef Laumann MdL widersprechen Vorwürfen von NRW-Familienministerin Schäfer, durch die Politik der CDU-geführten Vorgängerregierung sei es zum Stopp von Baumaßnahmen im U3-Bereich im Kreis gekommen.

„Solche Aussagen sind falsch. Es gibt im Kreis keine Altlasten im U3-Bereich“, so Schulze Föcking.

Vielmehr sei das Gegenteil richtig. So hätten SPD und Grüne bis 2005 ganze 11.800 U3-Plätze geschaffen. In einem einmaligen Kraftakt habe die CDU dafür gesorgt, dass landesweit mittlerweile über 112.000 Plätze in der U3-Betreuung geschaffen wurden.

Karl Josef Laumann nennt Zahlen aus dem Kreis Steinfurt: „Standen im März 2007 im Kreis lediglich für 5,7% der Kinder im Alter unter drei Jahren Plätze in der U3-Betreuung zur Verfügung, so waren es drei Jahre später bereits 12,4%. Das ist ein schöner Erfolg“.

Natürlich habe nicht jedes Vorhaben in NRW und im Kreis sofort umgesetzt können. Eine gewisse Steuerung sei unerlässlich. Allerdings, und darauf legen beide Abgeordneten Wert, musste im Kreis keine begonnene Maßnahme gestoppt werden.

Der Ausbau gehe stattdessen wie geplant bedarfsgerecht weiter.