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Betriebe planen Nordumgehung fest ein

Quelle: www.wn-online.de

Der frühere Landesminister Karl-Josef Laumann nahm auf Einladung der Saerbecker CDU an einem Wirtschaftsfrühstück teil. Foto:

Der frühere Landesminister Karl-Josef Laumann nahm auf Einladung der Saerbecker CDU an einem Wirtschaftsfrühstück teil. Foto:
(grü)



Saerbeck – Was er aus Saerbeck mitnimmt nach Düsseldorf? Da musste Karl-Josef Laumann (CDU), früherer NRW-Arbeits- und Sozialminister, am Dienstagmittag nicht lange überlegen. „In Saerbeck sind die Unternehmen gut aufgestellt, aber auch hier mangelt´s bald an Auszubildenden und Fachkräften, und die Nordumgehung bleibt ein wichtiges Thema“, fasste der einflussreiche CDU-Landespolitiker zusammen, was ihm Saerbecker Unternehmen knapp zwei Stunden lang ins Aufgabenbuch geschrieben hatten.
Auf Einladung der Saerbecker CDU war Laumann Gast beim Unternehmerfrühstück im Bürgerhaus. „Sie sollen uns sagen, wo der Schuh drückt und den kurzen Draht nach Düsseldorf nutzen“, hatte die CDU-Vorsitzende Annegret Raffel die knapp 30 anwesenden Unternehmer und interessierten Bürger aufgefordert. Und von dieser Gelegenheit machten die Vertreter der mittelständischen Betriebe reichlich Gebrauch, nachdem Laumann in einem kurzen Eingangsreferat aus seiner Sicht die drängendsten Probleme geschildert hatte.

Zwar seien deutsche Unternehmen relativ gut durch die Wirtschaftskrise gekommen, so Laumann, es blieben aber die nachhaltige Lösung der Energiefrage, die starke Belastung der öffentlichen Haushalte insbesondere durch höhere Sozialausgaben, und leere Kassen in Düsseldorf und in den Kommunen des Landes.

Welche Probleme beschäftigen die Unternehmer vor Ort? „Wie geht´s mit der Nordumgehung weiter, davon hängen unsere betriebswirtschaftlichen Planungen und große Investitionen ab“, fragten die Unternehmer. „Da sind wir dran, insbesondere was die Verbindung zwischen Kreisverkehr und Riesenbecker Straße angeht“, machten Laumann und Bürgermeister Wilfried Roos unisono deutlich. „Insgesamt aber“, machte Laumann deutlich, „hat die neue Landesregierung sich auf die Fahnen geschrieben, keine neuen Straßen zu bauen. Da kommen alle Projekte auf den Prüfstand.“

Verbessert werden soll nach dem Wunsch der Unternehmer, insbesondere der Handwerksbetriebe, die Zusammenarbeit mit den Schulen, um dem drohenden Fachkräftemangel vor Ort vorzubeugen.