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Leiharbeit passt nicht zur Wohlfahrtspflege

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

Zu den heutigen Warnstreiks von ver.di in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt in Nordrhein-Westfalen erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann:

„Die Fraktion der CDU stellt sich solidarisch hinter die Forderungen von ver.di, den Einsatz von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern bei der AWO zu begrenzen. Schon als Sozialminister von Nordrhein-Westfalen habe ich darauf hingewiesen, dass Zeitarbeit nicht zum Selbstverständnis der freien Wohlfahrtspflege und zu ihrer Gemeinnützigkeit im Steuerrecht passt. Soziale Arbeitgeber wie die Wohlfahrtsverbände haben neben ihrer wichtigen sozialpolitischen Aufgabe auch eine besondere soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der sie gerecht werden müssen.

Ich fordere die zahlreichen Mitglieder der SPD, die in den Vorständen der Arbeiterwohlfahrt Verantwortung tragen, auf, das Instrument der Leiharbeit auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Hier sollten die Sozialdemokraten, insbesondere Ministerpräsidentin Kraft und Arbeitsminister Schneider als AWO-Mitglieder, ihren Sonntagsreden zum Thema Leiharbeit auch einmal Taten folgen lassen.“