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Familienzentren: Landesregierung schmückt sich mit fremden Federn

Kreis Steinfurt/Düsseldorf. Zu der Ankündigung der Landesregierung, die Familienzentren im Land weiter auszubauen, erklären die heimischen Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking MdL  und Karl-Josef Laumann MdL:

Es freut uns, dass die Landesregierung das Erfolgsmodell der Familienzentren weiter voranbringen will. Familienzentren wurden von der CDU-geführten Landesregierung ab 2005 eingeführt, um die Elemente Betreuung, Bildung, Beratung an ausgewählten Kindertageseinrichtungen zu optimieren. Wenn die neue Landesregierung jetzt den Ausbau der Zentren forcieren will so freut uns das, schließlich war die SPD vor 5 Jahren von unserem Modell keineswegs überzeugt. Noch vor 5 Jahren, im Oktober 2005, äußerte man die Auffassung, „mit dem Thema Familienzentren einen neuen Begriff einzuführen, aber keinen wirklich neuen Ansatz“.

 

„Wenn die neue Landesregierung uns jetzt vorwirft, die 12.000 Euro für den zusätzlichen Mehrbedarf von Familienzentren seien nicht ausreichend, in der gleichen Pressemeldung jedoch 53 Familienzentren im SPD-regierten Dortmund angibt[1], dann beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn wenn die Mittel wirklich so wenig auskömmlich wären, dann wären die Zentren wohl kaum eine solche Erfolgsgeschichte geworden“, so Karl-Josef Laumann.

„Wir im Kreis Steinfurt verfügen dank der CDU-Politik zur Zeit über 37 Familienzentren. Bis zum Jahr 2012 werden es 55 Zentren sein. Wir sind also gut aufgestellt, so Christina Schulze Föcking MdL abschließend.

 


[1] Vgl. Presseinformation 1230/10/2010 des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport vom 4. Oktober 2010