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CDA wirbt für Unterstützung

Quelle: www.cda-bund.de

„Die Entscheidung sorgt dafür, dass die dringend notwendigen Leistungen für die soziale Teilhabe der Kinder zum 1. Januar in Kraft treten können“, verteidigte der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann die von der Bundesregierung geplante Neuregelung der Hartz-IV-Sätze. Den Kindern helfe man nicht, indem man Hartz-IV-Sätze für Erwachsene erhöhe und Bargeld auszahle. Kindern müsste man durch Bildung Aufstiegsmöglichkeiten geben. „Bildung ist der Schlüssel zu Befähigung und Teilhabe. Sie ist entscheidend für individuelles Lebensgelingen. So lässt sich der Kreislauf aus ererbter Armut und Chancenlosigkeit durchbrechen. Sie befähigt zu einem eigenverantwortlichen Leben und schafft die Grundlagen für gesellschaftliches Engagement und demokratische Mitwirkung“, so Laumann. „Eltern erhalten nun zusätzlich zum Arbeitslosengeld II mindestens 250 Euro aus dem Bildungspaket, um für jedes Kind Schulmaterial, Vereine oder Kitaausflüge zahlen zu können. Wer diese Leistungen als zu gering abwertet, diffamiert bedürftige Kinder“, betonte Laumann. „Kinder und Jugendliche bekommen auch einen Zuschuss von ca. 2 Euro zum Mittagessen. Wir beseitigen nun die sozialen Schieflagen, die Rot-Grün in Hartz IV installiert hat.” Die Kritik der Opposition an den geplanten Hartz-IV-Sätzen wies Laumann entschieden zurück: „Erst die jetzige schwarz-gelbe Regierung erhöht die Sätze! Ich warne eindrücklich vor einer Blockade des Gesetzes im Bundesrat, damit zementieren Rot und Grün ihre alten sozialpolitischen Fehler. Das würde zu Lasten der bedürftigen Kinder das Scheitern des Bildungspakets bedeuten.“