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Wir wollen keine Einheitsschule. Vielfalt ist Trumpf.

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

„Das Gesprächsangebot von Frau Löhrmann haben wir gerne angenommen. Wir bleiben gesprächsbereit. Doch unsere Befürchtungen, die wir aufgrund der Unklarheiten über die wahren schulpolitischen Ziele der grün-roten Minderheitsregierung haben, konnten nicht ausgeräumt werden.“ Das erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann, anlässlich der heutigen Bildungskonferenz.

 

Im August 2007 hat der Parteitag der nordrhein-westfälischen SPD festgestellt: „Das gegliederte Schulwesen ist nicht zukunftsfähig.“ Die SPD strebt „in der Perspektive ein vollständig integratives System an, das bis zum ersten qualifizierten Abschluss am Ende der Sekundarstufe I führt“.

„Dieser Weg ist mit uns nicht zu gehen“, so der CDU-Fraktionschef. Einen Schulfrieden könne es in Nordrhein-Westfalen nur geben, wenn es qualitativ hochwertige und den unterschiedlichen Begabungen und Interessen unserer Kinder entsprechende  Bildungsangebote gibt, die sich in unserer Schullandschaft durch unterschiedliche Bildungsgänge und Schulen wiederspiegeln.

Laumann: „Wir wollen keine Einheitsschule. Wir wollen Schulvielfalt. Wir sind bereit zu Gesprächen, wie die von uns eingeleitete Weiterentwicklung des vielfältigen Schulwesens unter den Bedingungen des demographischen Wandels fortgeführt werden kann. Und wir wollen keine außerparlamentarische Schulpolitik. Das Parlament mit seinen gewählten Vertreterinnen und Vertretern ist der Ort, an dem die Rahmensetzungen für die Schulen unseres Landes beschlossen werden. Für uns darf es keine schleichende Aushöhlung von bestimmten Schulformen durch Bevorzugung von anderen geben.“