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Kinder- und Jugendpsychatrie wird ausgebaut

Quelle: Münstersche Zeitung

MÜNSTER Das Land Nordrhein-Westfalen gibt Grünes Licht. Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik kann ausgebaut werden. Damit wird es möglich, 50 statt bisher 30 junge Menschen stationär aufzunehmen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann brachte den offiziellen Feststellungsbescheid dafür jetzt zur Uniklinik.
Das ist der Eingang der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik. Die Station wird bald auf 50 Betten ausgebaut.

Foto: Archiv

Minister Laumann sagte: „Damit wird die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher im gesamten Münsterland deutlich verbessert. Nicht zuletzt der gute Ruf dieser Klinik hat dazu geführt, dass derzeit nicht alle, die Hilfe benötigen, auch stationär aufgenommen und behandelt werden können.“ Das, so Laumann, werde sich jetzt ändern.

Die Bettenkapazität der Klinik soll deutlich ausgebaut werden: Das kinder- und jugendpsychiatrische Angebot wird um 20 auf 50 Betten erweitert. Gesundheitsminister Laumann sei das besonders wichtig: „Wr beobachten leider seit einigen Jahren, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit psychischen Problemen ständig zunimmt.“

Wartezeiten sollen so verkürzt werden

Deshalb sei es vorrangiges Ziel, im Rahmen eines Sofortprogramms die Versorgung in der Kinder – und Jugendpsychiatrie auszubauen und vor allem dafür zu sorgen, dass die Wege und die Wartezeiten für die jungen Patienten und ihre Eltern und Geschwister kürzer werden.

„Ich bin mir sicher, dass der Träger alles unternimmt, die zusätzlichen Betten auch möglichst schnell zur Verfügung zu stellen, damit bald alle Kinder und Jugendlichen mit psychischen Störungen und Krankheiten hier zeitnah behandelt werden können“, erklärte Laumann.

Betten werden in Landeskrankenhausplan aufgenommen

Der Feststellungsbescheid bringt zum Ausdruck, dass der Bedarf für diese Einrichtung vom Land anerkannt ist und die Betten in den Landeskrankenhausplan aufgenommen sind. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Klinik die Behandlung ihrer Patienten mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen kann.