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Bausubstanz der ehemaligen Birgter Schule wird noch geprüft

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

80 Tourteilnehmer informierten  sich aus erster Hand über die Pläne des DRK für die Alte Birgter Schule.  Die Riesenbecker CDU hatte zur Fahrradtour durch Riesenbeck und Birgte,  gemeinsam mit Minister Laumann und Bürgermeister Hüppe, eingeladen.

80 Tourteilnehmer informierten sich aus erster Hand über die Pläne des DRK für die Alte Birgter Schule. Die Riesenbecker CDU hatte zur Fahrradtour durch Riesenbeck und Birgte, gemeinsam mit Minister Laumann und Bürgermeister Hüppe, eingeladen.



Riesenbeck. Ein schöneres Radel-Wetter hätten sich die mehr als 70 Teilnehmer nicht wünschen können, als der Startschuss für die Fahrradtour der CDU durch Riesenbeck und Birgte im Oberdorf fiel. Ein wichtiges Ziel war die „Alte Birgter Schule“ die aktuell vom Deutschen Roten Kreuz genutzt wird. Werner Beiermann vom Ortsverband Riesenbeck erläuterte die geplante Nutzung des Gebäudes durch das DRK. Im Erdgeschoss des Gebäudes an der Tecklenburger Straße sollen Räumlichkeiten für den Ortsverband Riesenbeck entstehen. Für das obere Stockwerk plant der DRK-Kreisverband die Schaffung von acht Wohneinheiten für behindertengerechtes Wohnen. Das gesamte Konzept steht unter dem Motto „Jugend & Alter – Generationen miteinander.“ So soll ein Schulungs-, Begegnungs- und Jugendzentrum, das allen offen steht, geschaffen werden. Noch sei die Sanierung nicht definitiv, da bis Herbst 2010 noch weitere Untersuchungen an der Bausubstanz gemacht werden sollen, um verlässlich die zu erwartenden Kosten kalkulieren zu können. Bleibt alles im Rahmen, so stehen 80 Prozent der Kosten über verschiedene Bezuschussungen und 20 Prozent über Eigenmittel, Spenden und die finanzielle Beteiligung der Stadt Hörstel zur Verfügung, erklärte Werner Beiermann vor Ort die geplante Finanzierung der Maßnahme.

Erste Station aber war der „Parkplatz für Wohnmobile“ an der Lazarusbrücke. In guter Zusammenarbeit zwischen dem Wasser- und Schiffahrtsamt und der Stadt Hörstel ist dort eine einladende Park- und Erholungsmöglichkeit für Wohnmobile und deren Insassen eingerichtet worden, so die Ortsvorsteherin Frau Elisabeth Höpfner. Neben Stromtankstellen wird auch eine Abwasser-Entsorgung geboten. Freies Parken ist für Wohnmobile dann für ein bis zwei Nächte erlaubt. Gut 15000 Euro hat die Einrichtung des „Parkplatzes für Wohnmobile“ gekostet, geschaffen wurde damit ein weiterer Anziehungspunkt für Besucher und Touristen.

Genau gegenüberliegend, auf der anderen Kanalseite, wird für das dortige Industriegebiet eine Umschlagstelle entstehen, durch die Umschlag- und Entladetätigkeiten in größerem Maße als bisher möglich werden. Die drei dort befindlichen Liegestellen fallen weg. Die zunehmend größeren Lastschiffe machen diesen Schritt nötig, um die anliegenden Gewerbetreibenden optimal zu bedienen, so Bürgermeister Heinz Hüppe. Zudem sei ein weiterer Investor in Sicht, der auch eine größere Anzahl neuer Arbeitsplätze in diesem Bereich schaffen könnte.

Weiter ging die Fahrt durch das frühlingshafte Birgte zum Baugebiet „Birgte III“, wo im Sommer 2010 rund 20 neue Bauplätze entstehen werden. Aktuell können alle Anfragen auf Bauplätze bedient werden, auch Interessenten und Familien von außerhalb erhalten problemlos einen Bauplatz, so Bürgermeister Hüppe. Im Jahr 2000, bei einer Anfrage von über 100 Plätzen jährlich, gab es hier durch die Vergaberichtlinien der Stadt noch starke Beschränkungen. Bei der derzeitigen Nachfrage könne man hier wesentlich großzügiger zuteilen.

Löschzugführer Claus Verlage stellte den vollzogenen Umbau des Feuerwehrhauses vor. Wer diesmal bei der Besichtigung nicht dabei war, kann am 4. Juli, im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ das Feuerwehrhaus besichtigen. Zum schmackhaften Finale bei Bratwurst und Getränken ging es dann zum Riesenbecker Schießstand. Dort wurde es dann noch mal politisch, als Arbeits- und Sozialminister Laumann die allgemeine politische Lage vor den Wahlen in NRW kommentierte.