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CDA begrüßt den Vorstoß zur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

Quelle: www.cda-bund.de

„Dies ist das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt!“, kommentierte der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann die Ankündigung der Arbeitsministerin von der Leyen. Sie will einen entsprechenden Gesetzesentwurf zur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende Juni 2012 im Kabinett einbringen. Der Einigungsprozess zwischen den Ministerien ist jedoch noch nicht abgeschlossen.Die FDP drängt auf Änderungen. Dies lehnt die CDA jedoch entschieden ab.

Manch einer der europäische Nachbarn schaut neidisch auf die Bundesrepublik: Deutlich besser als andere Staaten konnten wir die Auswirkungen der Krise abfedern. Neben der hohen innerbetrieblichen Flexibilität, Abbau von Überstunden und Minuszeitkonten war eines der zentralen Instrumente um den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern das Kurzarbeitergeld.  Mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes war es Arbeitgebern möglich auch in Phasen mit schlechter Auftragslage auf die Entlassung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu verzichten und so die wertvollen Kenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern. Zusätzlich hat die Bundesregierung das Instrument weiterentwickelt: So wurde etwa die Bezugsfrist wurde auf 18 Monate verlängert, Weiterbildungsmaßnahmen während der Kurzarbeit von den Agenturen für Arbeit umfangreich gefördert oder die Vorgabe aufgehoben, dass Arbeitszeitkonten vor Bezug des Kurzarbeitergeldes ins Minus gebracht werden müssen. Die Agenturen für Arbeit übernehmen in den ersten sechs Monaten die Hälfte, ab dem 7. Monat der Kurzarbeit die vollen Beiträge zur Sozialversicherung.

„Der Kameralist würde sagen, dass Kurzarbeit sowohl für den Betrieb als auch für den Staat teuer ist. Der Controller, der auch die Kosten für die Wiederbeschaffung von qualifizierten Arbeitnehmern und den Vertrauensverlust in das Unternehmen mit einbezieht, kommt am Ende zu dem Ergebnis, dass Kurzarbeit billiger ist als die Entlassung.“, widerspricht Laumann denjenigen, die das Credo von der teuren Kurzarbeit predigen.

Weiter betont der CDA-Bundesvorsitzende: „Die Krise ist noch nicht überstanden. Gerade deshalb darf im Auslauf der Krise dieses wertvolle Instrument nicht gekappt werden.“ Arbeitgeber, die auf eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation vertrauen, müssen keine Entlassungen vornehmen und erhalten somit Planungssicherheit. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können auf sichere Arbeitsplätze bauen. Die CDA begrüßt daher nachdrücklich den Vorstoß der Ministerin und warnt die anderen Ressorts davor, die Novelle des Gesetzes zu blockieren.