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Laumann lehnt Kopf-Pauschale ab

Quelle: Westfälische Nachrichten

Werner Wiewel, Vorsitzender der Senioren-Union (r.) begrüßte Minister Karl-Josef Laumann. Foto:

Werner Wiewel, Vorsitzender der Senioren-Union (r.) begrüßte Minister Karl-Josef Laumann. Foto:
(Opperbeck)



Sendenhorst – Minister Karl-Josef Laumann stimmte die Senioren-Union in Sendenhorst auf den Landtagswahlkampf ein. Der Kreisvorsitzende Werner Wiewel freute sich über viele Besucher.

Wiewel gab zunächst den Landtagskandidaten Gelegenheit sich vorzustellen. Er wies darauf hin, dass Astrid Birkhahn als erste Frau aus dem Kreis in den Landtag einziehen würde und mit Bernhard Recker ein alter Hase mit viel Erfahrung die Arbeit eines Abgeordneten wahrnimmt.

Birkhahn nannte als wichtiges Ziel ihrer Politik, dafür zu sorgen, dass die Vertreter der verschiedenen Generationen an einem Strang ziehen. Berni Recker wies auf die besondere Bedeutung der Bildungspolitik hin und betonte, dass er in diesem Bereich eine Menge Erfahrung mitbringe.

Viel Beifall bekam Minister Karl-Josef Laumann für seine klaren und zuweilen recht launigen Worte. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die bei vielen aber noch gar nicht als solche angekommen sei, habe etwa 20 Prozent der gewerblichen Produktion betroffen. Wichtig sei, dass das Land NRW für Kredite gesorgt habe, die sonst nicht mehr zu bekommen gewesen wären.

Zum Thema Schule und Erziehung meinte Laumann: „Früher hat die Schule das Elternhaus ergänzt, heute erleben wir, dass sie das Elternhaus entlasten oder gar ersetzen muss“. Aber den Gemeinden möchte er dabei nicht eine immer größere Verschuldung zumuten.

Aus der Sicht des Gesundheitsministers sprach er das Problem der Versorgung mit Ärzten im ländlichen Bereich an. „Die CDU darf auf keinen Fall dulden, dass wir in einer Zwei-Klassen-Medizin landen“, betonte er. Mit der CDU werde es keine Kopf-Pauschale geben, versprach Laumann.