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Kreis CDU blickt zuversichtlich auf den 9. Mai

Laumann und Grunendahl stimmen Kreis CDU auf heiße Wahlkampfphase ein und fordern Stellungnahme der SPD.

Mit viel Optimismus geht die CDU im Kreis Steinfurt in die letzten Wochen bis zur Landtagswahl am 9. Mai. Dies wurde auf der Ortsvorsitzendenkonferenz der CDU deutlich. Hierzu kamen die Vorsitzenden der Ortsverbände aus dem gesamten Kreisgebiet und die Mitglieder des Kreisvorstandes der CDU kürzlich im Hotel Stratmann in Riesenbeck zusammen. „Die Landesregierung hat ihre Arbeit in den vergangenen fünf Jahren trotz der Krise sehr ordentlich erledigt. Die CDU kann eine gute Bilanz vorweisen und zudem sind wir froh, dass wir unseren Arbeitsminister Karl- Josef Laumann haben“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion gegenüber seinen Parteifreunden zuversichtlich. Schließlich, so Grunendahl, sei Arbeitsminister Laumann auch gut für die gesamte Region.

Laumann, der sich in diesem Jahr im Wahlkreis Steinfurt II erstmals um ein Direktmandat für den Landtag bewirbt, verwies auf die große Bedeutung der Landtagswahl. „Es geht am 9. Mai um eine Richtungsentscheidung“, richtete der Kreisvorsitzende das Wort an die Vertreter aus den 24 Ortsverbänden. Wäre NRW ein eigener Staat, läge er mit einem Bruttoinlandsprodukt von 540 Milliarden Euro auf Rang 17 der Weltrangliste der Volkswirtschaften, unterstreicht der engagierte Arbeitsminister die industrielle Kraft Nordrhein-Westfalens. „Ein so bedeutendes Industrieland kann sich keine Rot-Rot-Grünen Experimente leisten, die Stabilität und Sicherheit aufs Spiel setzen“, erklärte Laumann kämpferisch. „Die SPD lässt sich alle Türen offen. Die Verantwortlichen der SPD sind zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei bereit“, ist Laumann überzeugt. Nicht nur von der Führung der SPD in Düsseldorf, sondern vor allem auch von den Kandidaten im Kreis Steinfurt fordert der CDU-Kreisvorsitzende ein klares Wort. „Als anständige Demokraten müssen sich die SPD Kandidaten jetzt vor der Wahl erklären. Sie müssen eine Koalition mit den extremen Linken ausschließen“, forderte Laumann unter großem Beifall der Anwesenden.

„Wer nicht will, dass es in Düsseldorf drunter und drüber geht, der muss mit beiden Stimmen die CDU wählen“, stimmte Laumann weiter auf den anstehenden Wahlkampf ein. In diesem will die CDU die Menschen auch mit der guten Bilanz der christlich-liberalen Landesregierung überzeugen. „In NRW gibt es derzeit trotz Wirtschaftskrise über 220.000 Arbeitslose weniger und über 250.000 sozialversicherungspflichtige Jobs mehr als 2005“, berichtet Arbeitsminister Laumann aus seinem Ressort. Mehr als 8.000 zusätzliche Lehrerstellen, 50 Prozent weniger Unterrichtsausfall und 265.000 zusätzliche Ganztagsplätze untermauern aus Sicht der hiesigen CDU-Landtagskandidaten, die klare Schwerpunktsetzung für Kinder und Familien. Doch auf dem bisherigen Erfolgen wollen sich Laumann und Grunendahl nicht ausruhen. So müsse vor allem der Weg der Haushaltskonsolidierung – 2008 verzeichnete der Landeshaushalt erstmals seit 30 Jahren mehr Einnahmen als Ausgaben- weiter beschritten werden. Doch beide machten ebenso deutlich, dass es bei den anstehenden Wahlen vor allem um Sicherheit und Stabilität für Nordrhein-Westfalen gehe. „Die Regierung Rüttgers wird auch weiter dafür eintreten, dass wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Gerechtigkeit einhergeht“, verwies der Minister aus Riesenbecker auf das Markenzeichen der Landesregierung.

Bereits am kommenden Wochenende werden die Mitglieder vieler CDU-Ortsverbände im Kreisgebiet in Innstädten und vor Einkaufmärkten das Gespräch mit den Bürgern suchen um für die Landesregierung und ihre Kandidaten zu werben. „Mit einer ordentlichen Bilanz, dem richtigen Konzept für die Zukunft und engagierten Kandidaten haben wir alle Chancen die Wahl zu gewinnen“, waren sich alle Anwesenden einig.