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„Saerbeck ist ein Schlauch“

Quelle: Westfälische Nachrichten

Gast der CDU Saerbeck war jetzt der nordrhein-westfälische Arbeits-und Gesundheitsminster Karl-Josef Laumann.

Gast der CDU Saerbeck war jetzt der nordrhein-westfälische Arbeits-und Gesundheitsminster Karl-Josef Laumann.



Saerbeck – Ob dem Minister so recht klar war, dass er da das Dorf in seinem Stolz traf? Fragte er doch am Dienstag ganz unbefangen: „Warum hat Saerbeck in den Bauernschaften Löschzüge? Ist das von früher her?“

Andreas Lehringfeld vom Löschzug Westladbergen belehrte den Arbeits- und Gesundheitsminister dann aber, dass die Löschzüge in den Außenbezirken wegen der Größe des Dorfes sehr nötig seien, um Alarmierungszeiten einzuhalten. „Saerbeck ist ein Schlauch, die Enden liegen weit auseinander.“

Die CDU Saerbeck hatte den Minister zu einer eher ungewöhnlichen Wahlkampfveranstaltung gebeten: Im Bürgerhaus waren am Dienstagabend mehrere „runde Tische“ aufgebaut, Ehrenamtliche aus dem Dorf waren eingeladen, ihre Anliegen mit dem Minister zu besprechen. „Wir wollten keinen Frontalunterricht, sondern lockere Gespräche“, sagte die CDU-Vorsitzende Annegret Raffel. Und die kamen auch über gut zwei Stunden zustande. Mitglieder von Sportvereinen, von Frauen- und Jugendverbänden, von Intessensgruppen und Initiativen berichteten aus ihrer täglichen Arbeit. „Ich habe gemerkt, dass es hier sehr viele Menschen gibt, die sehr, sehr lange im Ehrenamt tätig und dabei sehr zufrieden sind“, fasste Laumann am Ende des Abends seine Eindrücke zusammen. „Das läuft gut in Saerbeck.“