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Laumann bezeichnet Krafts Vorschlag als „unerträglich“

Pressemitteilung der CDA Deutschlands

Der Bundesvorsitzende der CDA, Karl-Josef Laumann, hat den Vorschlag zur Arbeitsmarktpolitik von Hannelore Kraft, der SPD-Spitzenkandidatin in NRW, als „unerträglich“ bezeichnet. Kraft will Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeit in Altenheimen oder Sportvereinen einsetzen, weil sie ein Viertel der Hartz-IV-Empfänger für nicht vermittelbar hält. Der NRW-Arbeitsminister warf Kraft zum ein vor, dass sie das Bundesland, dessen Ministerpräsidentin sie werden wolle, nicht kenne. Schon heute arbeiteten mehr als 70.000 Menschen in solchen gemeinnützigen Jobs. Man dürfe auch nie aus den Augen verlieren, dass durch staatlich geförderte Arbeit reguläre Stellen vernichtet werden könnten. Laumann verurteilte es zum anderen, dass Kraft einem Viertel der Hartz-IV-Empfänger keine Chance mehr einräume. „Damit schreibt die SPD-Vorsitzende fast 150.00 Menschen in Nordrhein-Westfalen ab“, erklärte der CDA-Bundesvorsitzende. Bundesweit wären das 540.000 Menschen, die Kraft aufgibt.  Laumann warb vielmehr für weitere Kombilohnjobs. In Nordrhein-Westfalen hätten über 12.000 ehemals Langzeitarbeitslose über einen Kombilohnjob eine reguläre Anstellung gefunden. Laumann betonte, dass die CDU – im Gegensatz zur SPD – keinen einzigen Arbeitslosen aufgebe.