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Seine Ziele: Chancenarmut von Kindern bekämpfen, Rente zukunftsfest machen

„Ich bin sehr dankbar für diesen Vertrauensbeweis der Delegierten“, sagte der neue und alte CDA Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann nach der Wahl. Er wurde mit 90,5 Prozent im Amt bestätigt. „Ich werde weiterhin leidenschaftlich für die Themen der CDA kämpfen und in den CDU-Gremien klare Kante für eine sozial ausgewogene Politik zeigen.“ Das Präsidiumsmitglied der CDU Deutschlands steht der CDA seit 2005 vor. Auf der Bundestagung umriss er seine grundlegenden Ziele, für das CDU Wahlprogramm und die zentralen Forderungen der CDA für die nächsten Jahre. „Mein Hauptanliegen ist es, mehr Chancen für Kinder aus schwierigen Verhältnissen zu schaffen. Wenn Chancenarmut vererbt und Harzt IV alternativlos wird, dann hat auch der Staat versagt. Wir brauchen eine gemeinschaftliche Anstrengung von Kommunen, Ländern und Bund, um möglichst allen Kindern einen schulischen und beruflichen Abschluss zu ermöglichen.“ „Eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre wird es auch sein, die Rente für die Zeit nach 2030 wetterfest zu machen. Für die CDA ist klar, wir brauchen für alle Generationen eine sichere Perspektive für die Rente. Dafür benötigen wir einen breiten gesellschaftlichen Konsens, den wir in den nächsten Jahren überparteilich mit Gewerkschaften und Arbeitgebern finden müssen. Das kann nur in einer Kommission nach der nächsten Wahl diskutiert und beschlossen werden. Mir ist wichtig, dass in einer zukünftigen Rentenreform auch die Menschen ohne Lobby, wie die Erwerbsgeminderten ausreichend berücksichtigt werden.“ Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Sie ist die Stimme der Beschäftigten und ihrer Familien in der CDU. Ihr Bundesvorsitzender, Karl-Josef Laumann, ist gewähltes Mitglied des Präsidiums der CDU. Quelle: www.cda-bund.de
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